Die Geschichte


Genesis eines Musicals "von dem wir nicht wussten, dass wir es jemals geschrieben hatten (Björn Ulvaeus)" Die Workshop-Phase Als 1998 das MAMMA MIA!-Team nach sorgfältiger Vorbereitung zum ersten "Workshop" zusammen kam, waren alle schnell von der Idee überzeugt: Es ist tatsächlich möglich, 20 klassische Pop-Hits mit einer traditionellen Geschichte witzig und gleichzeitig intelligent zu verweben. Auch wenn sich der Titel noch einige Male änderte (unter anderem galten "Summer Night City" und "Thank You For The Music" als Favoriten), letztendlich wurde das Skript feinabgestimmt und nur einige Songs ausgetauscht.

Die Story selbst jedoch blieb. Von Anfang an erzählte MAMMA MIA! von dem Mut an seine Träume zu glauben und seinem Herzen zu folgen. In der Geschichte geht es um Familie und Freundschaft, die Konfrontation mit der Vergangenheit und dem Blick auf die Zukunft. Schon bald fügten sich die Hits von ABBA harmonisch in Catherine Johnsons heitere und bewegende Geschichte ein, die auf einer griechischen Insel spielt. Eine Geschichte über eine alleinstehende Mutter und ihre Tochter, die ihre Hochzeit plant.

Der MAMMA MIA! Effekt Am Dienstag, den 6. April 1999, passender Weise der 25. Jahrestag von ABBAs Triumph beim Grand Prix d´Eurovision de la Chanson, hielt die Theaterwelt den Atem an: Normalerweise nur eine weitere regnerische Nacht in London, aber in dieser Nacht strömten Prominente und Kritiker zur Weltpremiere des Musicals MAMMA MIA! in das Prince Edward Theatre.

Die Show wurde mit großer Begeisterung aufgenommen. Die sonnige und amüsante Musical-Story eroberte London im Sturm. Das Publikum ließ sich zu einer ekstatischen Party hinreißen. Die Menschen lachten, weinten, jubelten und sangen die Songs mit. Nach dem letzten Vorhang tanzten alle 1.600 Besucher in den Gängen. Niemand konnte sich daran erinnern, dass so etwas schon einmal in einem Theater in London stattgefunden hätte.

Schon die ersten Zeitungs- und Radioberichte zeigten, dass die britische Presse das Stück einfach liebte. Ein Musical, das auf den Songs einer Pop-Band beruht, die bereits seit zwei Jahrzehnten keine Platten mehr veröffentlichte, und ein Buch zur Grundlage hatte, dessen Autorin bis dahin fast in Vergessenheit geraten war, wurde über Nacht zu einem der größten Erfolge in der Geschichte des Londoner Theaters. Die Neuigkeit über das Musical-Highlight breitete sich aus wie ein Lauffeuer, und die Ticketverkäufe verdoppelten sich an den Theaterkassen täglich.

MAMMA MIA! brach alle Verkaufsrekorde in London. Seit der Weltpremiere begeisterte MAMMA MIA! sein Publikum außerdem in Städten wie Toronto und Melbourne und am New Yorker Broadway. Die "open end" Aufführungen konnten bisher fast ausschließlich ausverkaufte Häuser verzeichnen. Die Produktion ist außerdem auf US. Tournee und hat dort bis dato alle Ticket-Rekorde in San Francisco, Los Angeles, Chicago, Boston, Minneapolis und Detroit gebrochen.

Die Produktion im Operettenhaus Hamburg ist die erste nicht-englischsprachige Version von MAMMA MIA!. Sie stellt daher eine besondere Herausforderung für das Kreativ-Team dar. Die Premiere findet im November 2002 statt.